Für Patienten Akademie für Prävention… Ernährungsberatung …

Ernährungsberatung

Neben der Steigerung der körperlichen Aktivität, trägt eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise dazu bei, die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken und zu erhalten. Ernährungsberatung soll nicht nur Wissen vermitteln, sie soll Motivation und Hoffnung bei der Bewältigung von Ernährungsproblemen sein. Dabei steht die Freude am Essen und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund.

Möchten Sie gerne mit dem Rauchen aufhören, haben aber Angst davor, an Gewicht zuzunehmen? Diese Angst lässt viele Raucher davor zurückschrecken, einen Rauchstopp zu versuchen. Und tatsächlich zügelt das Nikotin in der Zigarette den Appetit und steigert den Energiebedarf. Außerdem greifen Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, nicht selten vermehrt zu kalorienreichen Snacks. Hier möchten wir sie von Anfang an unterstützen und ihnen zeigen, wie der Rauchstopp auch ohne Gewichtszunahme gelingt.

Nach einer Reflexion Ihrer persönlichen Essgewohnheiten, erarbeiten wir in Kleingruppen die Grundlagen einer alltagstauglichen, ausgewogenen Ernährung. Ziel ist es, ihr Wohlfühlgewicht zu erhalten bzw. zu erreichen und trotzdem den Genuss am Essen nicht zu kurz kommen zu lassen.  Wir möchten sie in ihren neuen Essalltag begleiten und mit ihnen gemeinsam Strategien gegen Heißhungerattacken und Stoffwechselveränderungen finden.

Leiden Sie an einer bereits bestehenden Lungenerkrankung? Symptome hierbei können u.a. Gewichtsverlust und/oder Mangelernährung sein. Aber auch bestehendes Übergewicht belastet vermehrt das Herz-Kreislauf-System und man kommt schneller aus der Puste. Hier trägt eine angepasste Ernährungsweise zum allgemeinen Wohlbefinden und zum Erhalt der Lungenfunktion bei.

Nach einer ausführlichen Anamnese und Beobachtung ihres Essverhaltens, beraten wir Sie ganz individuell abgestimmt auf ihre Ernährungsprobleme.

Bei Interesse an einer Ernährungsberatung kontaktieren Sie unsere Ernährungsberater*innen und Diätassisten*innen.

Die Rezepte der vergangenen Monate für eine gesunde Ernährung finden Sie hier

Unsere Rezepte mit Blumenkohl im Monat September

Blumenkohlpizza

(für 2 Personen, zum sattessen) 

Zutaten (Teig): 
1 kleiner Blumenkohl oder die Hälfte von einem großen
150g feine Haferflocken
1 kräftige Prise Oregano
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
2 Eier

Für den Belag: 
Etwa 200g Tomaten Polpa aus der Dose (fein gehacktes Tomatenfruchtfleisch)
Pizzagewürz
100g gerieb. Edamer 
1 Kugel, 125g Mozzarella
1 große Handvoll Blattspinat, frisch oder TK
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
2 EL gehackte, geröstete Walnüsse
Parmesan zum besteuen

Zubereitung:
Blumenkohl in der Küchenmaschine raspeln, etwa Reiskorngroß, Alternativ auf der Reibe raspeln, das geht auch. 
Haferflocken, Eier, Oregano, Salz und Pfeffer untermischen und mit den Händen zu einer Kugel formen. 
Auf ein Backblech mit Backpapier etwas Olivenöl verteilen, die Teigkugel in die Mitte legen und mit den Händen den Teig verteilen, etwas festdrücken, etw. 1/2 cm dick.
Backofen auf 180 Grad/Umluft vorheizen, Blumenkohlteig etwa 25 – 30  min. knusprig vorbacken. 
In der Zwischenzeit Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch klein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken und mit 2 EL Olivenöl in einer Schale vermischen. Tomatenpulpo mit Salz und einem halben TL Pizzagewürz vermischen. Gehackte Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Frischen Blattspinat waschen, Stile entfernen und in Salzwasser kurz blanchieren, Spinat aus dem Wasser nehmen und in einem Sieb gut abtropfen lassen, evt. etwas auspressen, darf nicht zu wässrig sein. Wenn kein frischer Spinat zur Hand ist, TK-Spinat einen Tag zuvor, im Kühlschrank auftauen und auch etwas auspressen.
Wenn der Blumenkohlteig knusprig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen. Den Backofen auf 240 Grad hochschalten. Den Boden zuerst mit Tomatenpulpo bestreichen, Reibekäse und klein geschnittenen Mozzarella auf der Pizza verteilen, dann den Blattspinat und Zwiebeln auf der Pizza verteilen. Zum Schluss die Olivenöl-Knoblauchmischung auf die Pizza tröpfeln.
Im Ofen 8-12 Min. goldbraun backen, mit gehobeltem Parmesan und den gerösteten Walnüssen bestreuen und genießen. 
Tipp: 
Für eine größere Portion, das Rezept verdoppeln und den Teig auf das ganze Backblech verteilen.
Passt auch gut:
Statt Spinat und Zwiebeln, die Pizza mit Parmaschinken belegen und nach dem fertigbacken, mit Rocola belegen und mit gehobeltem Parmesan bestreuen.

Blumenkohl aus heimischem Anbau von April bis Dezember
Spinat aus heimischem Anbau von März bis Dezember

Pikantes Blumenkohlcurry

Zutaten für 4 Personen:

1 kleiner Blumenkohl 
200 g grüne Erbsen (TK)
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
2 Essl. Öl, z. B. Rapsöl
200 ml Kokosmilch
1 Dose Tomaten, gewürfelt (400g)
1 kleines Stück Ingwer
1 Teel.  Senfsamen
1 Teel. Fenchelsamen
1 Teel. Kreuzkümmel
½ Teel. Schwarzkümmel
1-2 getrocknete Chilis
1 Teel. Kurkuma
1 Teel. Garam Masala
1 Teel. Salz


Zubereitung:

Blumenkohl waschen, Strunk entfernen und in kleine Röschen teilen. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Ingwer ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden.
Senfsamen, Fenchelsamen, Chilis, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel in einen Mörser geben und mörsern.
Öl in eine Pfanne geben und erhitzen, Zwiebelwürfel glasig braten, Ingwer und die gemörserten Samen hinzufügen, kurz mitrösten. Mit den gehackten Tomaten ablöschen und das Ganze ca. 10 Minuten köcheln und etwas reduzieren lassen. Kurkuma, Garam Masala und Salz hinzufügen. Etwas abkühlen lassen und im Standmixer oder mit dem Mixstab fein pürieren. Anschließend die Tomatensoße wieder in die Pfanne füllen, aufkochen lassen und die Kokosmilch unterrühren. Die Soße nach Belieben mit Salz und Chili abschmecken. Nun die Blumenkohlröschen in die Soße geben, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und alles sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Nach ca. 15 Minuten testen ob der Blumenkohl gar ist, er sollte noch Biss haben. Die Erbsen zum Schluss dazugeben und 3 Minuten mitköcheln.

Dazu passt sehr gut Basmatireis.

Guten Appetit
 

Kontakt

Tel.: 06221 396-2509

e-mail: v-thor.ernaehrungsberatung(at)med.uni-heidelberg.de

Blumenkohl: leckere und vielseitige Powerröschen

Blumenkohl ist in der deutschen Küche sehr beliebt, er ist leicht verdaulich, hat ein angenehm mildes Aroma und lässt sich lecker und vielseitig zubereiten. Die Röschen schmecken roh oder blanchiert im Salat, aber auch gebraten, gedünstet, mariniert und überbacken. Sie sind ideale Grundlage für Pürees und Suppen und passen als Beilage mit Butter und Semmelbröseln sehr gut zu Fleisch und Fisch. Auch außergewöhnliche vegetarische und vegane Gerichte lassen sich daraus zubereiten.

Der Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab. Der Kopf ist weiß, da sich unter den großen Hüllblättern auf Grund des Lichtmangels kein Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) bilden kann.

Wie alle Gemüse sollte auch Blumenkohl nicht zu lange gegart werden, damit seine wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Dazu gehören Vitamine (B-Vitamine, Folsäure, Vitamin C), Mineralstoffe (Kalium), sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Letzteren werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. Eine ballaststoffreiche Ernährung regt die Darmtätigkeit an, ist gut sättigend und kann den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und stärken das Immunsystem.

Blumenkohl ist mit 23 Kalorien pro 100 Gramm kalorienarm.

Von Mai bis November hat Blumenkohl in Deutschland Saison, in den anderen Monaten wird er überwiegend importiert.