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Ernährungsberatung

Neben der Steigerung der körperlichen Aktivität, trägt eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise dazu bei, die eigene Leistungsfähigkeit zu stärken und zu erhalten. Ernährungsberatung soll nicht nur Wissen vermitteln, sie soll Motivation und Hoffnung bei der Bewältigung von Ernährungsproblemen sein. Dabei steht die Freude am Essen und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund.

Möchten Sie gerne mit dem Rauchen aufhören, haben aber Angst davor, an Gewicht zuzunehmen? Diese Angst lässt viele Raucher davor zurückschrecken, einen Rauchstopp zu versuchen. Und tatsächlich zügelt das Nikotin in der Zigarette den Appetit und steigert den Energiebedarf. Außerdem greifen Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, nicht selten vermehrt zu kalorienreichen Snacks. Hier möchten wir sie von Anfang an unterstützen und ihnen zeigen, wie der Rauchstopp auch ohne Gewichtszunahme gelingt.

Nach einer Reflexion Ihrer persönlichen Essgewohnheiten, erarbeiten wir in Kleingruppen die Grundlagen einer alltagstauglichen, ausgewogenen Ernährung. Ziel ist es, ihr Wohlfühlgewicht zu erhalten bzw. zu erreichen und trotzdem den Genuss am Essen nicht zu kurz kommen zu lassen.  Wir möchten sie in ihren neuen Essalltag begleiten und mit ihnen gemeinsam Strategien gegen Heißhungerattacken und Stoffwechselveränderungen finden.

Leiden Sie an einer bereits bestehenden Lungenerkrankung? Symptome hierbei können u.a. Gewichtsverlust und/oder Mangelernährung sein. Aber auch bestehendes Übergewicht belastet vermehrt das Herz-Kreislauf-System und man kommt schneller aus der Puste. Hier trägt eine angepasste Ernährungsweise zum allgemeinen Wohlbefinden und zum Erhalt der Lungenfunktion bei.

Nach einer ausführlichen Anamnese und Beobachtung ihres Essverhaltens, beraten wir Sie ganz individuell abgestimmt auf ihre Ernährungsprobleme.

Bei Interesse an einer Ernährungsberatung kontaktieren Sie unsere Ernährungsberater*innen und Diätassisten*innen.

Die Rezepte der vergangenen Monate für eine gesunde Ernährung finden Sie hier

Unser Rezept im Monat Juli

Lachs vom Blech

Zutaten für zwei 2 Personen

400g Lachsfilet (oder Saibling)
4 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Paprika
1 Zucchini
1 Fenchel

3 EL Olivenöl
2 EL Orangensaft
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
►    In kleiner Schüssel zusammen rühren

Chiliflocken
1-2 Zweige Rosmarin

Ofen (Ober/Unterhitze) auf 200° vorheizen.
Lachfilet abspülen, trocken tupfen und auf das Blech legen. Mit ca 1/3 der Marinade einreiben.
Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse waschen und in grobe Stücke zerteilen. Beides in einer großen Schüssel mit 2/3 der Marinade beträufeln und umrühren. Anschließend alles einzeln auf ein Blech verteilen, nach Art sortiert. Nicht überlappen lassen! Chiliflocken und Rosmarinzweige darauf verteilen.

Etwa 25-30 min im Ofen garen (je nach Dicken des Lachs).

Tipp: (nicht nur) für Kinder gerne noch „bunteres“ Gemüse (gelbe, grüne Paprika, Süßkartoffel) und Regenbogen auslegen

Kontakt

Tel.: 06221 396-2509

e-mail: v-thor.ernaehrungsberatung(at)med.uni-heidelberg.de

Nachhaltig und gesund - So gut schmeckt Lachs

Wer gerne Lachs isst, hat eine gute Wahl getroffen. Er ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.  Regelmäßiger Fischverzehr kann die  Triglyceridkonzentration im Blut reduzieren und die HDL-Cholesterolkonzentration erhöhen. Dadurch kann das Risiko für tödlichen Herzinfarkt, ischämischen Schlaganfall und Fettstoffwechselstörungen gemindert werden. Mitverantwortlich für diesen Effekt sind wahrscheinlich die langkettigen n-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Besonders reich an diesen langkettigen n-3 Fettsäuren sind insbesondere fettreiche Fische, zu denen neben dem Lachs auch Makrele und Hering zählen. Neben den ernährungsphysiologisch wichtigen n-3 Fettsäuren liefert Fisch aber auch wertvolles, leicht verdauliches Protein, Selen und Vitamin D. Zudem sind Seefische eine wichtige Quelle für Jod. 
Langkettige n-3 Fettsäuren spielen aber auch eine wichtige Rolle beim Wachstum und der Entwicklung des Gehirns. Da sie die Fließeigenschaften des Blutes beeinflussen, beugen sie Ablagerungen in den Blutgefäßen vor. Darüber hinaus bilden sie im Körper wichtige Strukturlipide und beeinflussen die Muskelfunktion sowie Entzündungs- und Immunreaktionen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche, davon 70 g dieser fettreichen Seefische. Beim Kauf von Fisch ist es allerdings wichtig, auf eine anerkannt nachhaltige Herkunft zu achten, da immer mehr Fischbestände von Überfischung betroffen sind. (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.)