Über uns Kooperationen

Kooperationen

Die Thoraxklinik ist mit anderen medizinischen Partnern vernetzt und arbeitet deshalb mit Hilfe von Kooperationen auch mit anderen medizinischen Einrichtungen zusammen. Solche Kooperationen dienen dabei immer dem Ziel, die Versorgung der Patienten zu verbessern und den Nutzen für diese zu erhöhen.

Klinikum Darmstadt

Spezialisierte Patientenversorgung dank überregionaler Zusammenarbeit:

Die Thoraxklinik Heidelberg und das Klinikum Darmstadt arbeiten im Bereich der Thoraxchirurgie eng zusammen, um den Ausbau und die Weiterentwicklung des bestehenden thoraxchirurgischen und pneumologischen Leistungsangebotes für die Patientinnen und Patienten der Region voranzubringen.  Die Darmstädter Patienten mit schweren Lungenerkrankungen profitieren ab sofort von der Expertise und der langjährigen Erfahrung der Heidelberger Chirurgen.

Seitdem vertritt Christiane Grünewald von der Thoraxklinik Heidelberg als Leitende Oberärztin die Thoraxchirurgie am Klinikum Darmstadt und nimmt an den wöchentlichen Fallbesprechungen und dem interdisziplinären Tumorboard  teil. Sie ist seit Jahren Fachärztin für Thoraxchirurgie und erfahren in allen minimalinvasiven und offenen thoraxchirurgischen Eingriffen, die sie in Darmstadt durchführen wird. Bei komplexen Eingriffen ist eine enge Zusammenarbeit mit Kollegen der Thoraxklinik in Heidelberg vorgesehen. Organisatorisch eingebunden ist die Thoraxchirurgie – wie auch bisher schon – in die Chirurgische Klinik I (Allgemein- Viszeral und Thoraxchirurgie). Prof. Dr. Dietmar Lorenz als Direktor der Klinik freut sich auf die Zusammenarbeit: „Durch diese Kooperation haben wir die Möglichkeit allen Patienten eine heimatnahe, exzellente Versorgung anzubieten mit dem Back-Up eines der führenden Deutschen Thoraxzentren“.

Schnelle Versorgung und kurze Wege auch für komplizierte Fälle

Für die Patienten bedeutet das konkret, dass sowohl vor Ort in Darmstadt thoraxchirurgische Eingriffe von Oberärztin Christiane Grünewald kompetent durchgeführt und komplizierte Spezialfälle schnell und auf kurzen Wegen in Heidelberg versorgt werden können. Über die Notwendigkeit der Verlegung eines Patienten nach Heidelberg entscheidet das Ärzteteam in Darmstadt gemeinsam mit Oberärztin Christiane Grünewald. Um eine kontinuierliche Versorgung des Patienten sicher zu stellen, begleitet ein Operateur aus dem Darmstädter Team nach Möglichkeit den Patienten nach Heidelberg und übernimmt die Nachsorge nach dem Eingriff. Die Leitung der Sektion Thoraxchirurgie in Darmstadt wird von Prof. Dr. med. Hauke Winter übernommen, Chefarzt der Thoraxchirurgie der Thoraxklinik, der sich sehr über die neue Kooperation freut.

Roland Fank, Kaufmännischer Geschäftsführer der Thoraxklinik,  betont: „Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist es gelungen, die Abläufe in der Behandlung der Patienten nahtlos und optimal zu ermöglichen, wir freuen uns sehr auf diese Kooperation mit dem Klinikum in Darmstadt.“

Prof. Dr. Christian Weiß, Direktor des Instituts für Radioonkologie und Strahlentherapie, ergänzt: „Die Thoraxchirurgie ist eine der Säulen in Diagnostik und Therapie von Lungenkrebs, eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland, und leistet auch bei anderen Tumorerkrankungen ein wesentlichen Beitrag. Als Sprecher des Onkologischen Zentrums am Klinikum Darmstadt macht es mich glücklich, unseren Patienten eine hochqualifizierte heimatnahe Versorgung anbieten zu können und in besonders schwierigen Fällen die Erfahrung und das Können der Kollegen der Thoraxklinik Heidelberg an unserer Seite zu wissen.“

Lungennetz Rhein-Neckar

Dieser Zusammenschluss der Thoraxklinik mit einem Kreis von niedergelassenen Lungenfachärzten zu einem Qualitätsverbund gewährleistet, dass Qualitätsstandards und wissenschaftlich erwiesene Therapierichtlinien eingehalten und betroffene Patienten umfassend betreut und behandelt werden. Alle beteiligten Einweiser sowie die Thoraxklinik arbeiten nach Qualitätsstandards, die durch Experten und Therapierichtlinien festgelegt sind. Jede Praxis kooperiert mit der Thoraxklinik und fachspezifischen Rehabilitationseinrichtungen. Insofern können qualitativ hochwertige Untersuchungen vor der Operation sowie die umfassende Nachbetreuung und Nachsorge angeboten werden.

Siloah St. Trudpert Klinikum Pforzheim

Ärzte der Thoraxklinik sind im Rahmen dieser Kooperation Ansprechpartner für Patienten und niedergelassene Ärzte vor Ort. Über 95 Prozent der Patienten werden wie bisher in Pforzheim behandelt. Komplizierte Spezialfälle, die zum Beispiel eine High-End-Thoraxchirurgie erfordern,  können schnell und auf kurzen Wegen in Heidelberg versorgt werden. Ob ein Patient nach Heidelberg verlegt wird, entscheiden die Ärzteteams des Lungenzentrums.  Bei Patienten aus Pforzheim, die in Heidelberg operiert werden müssen, begleitet wann immer möglich ein Operateur aus dem Team der Klinik den Eingriff und übernimmt danach wieder die Nachsorge in Pforzheim. So wird die kontinuierliche Versorgung sichergestellt, bei der der Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht unterbrochen wird.

Homepage des Klinikums 

Klinikum Hanau

Unter Beteiligung von Ärzten der Thoraxklinik wurde im Klinikum Hanau ein überregionales Lungenzentrum etabliert. Davon profitieren die Patienten in hohem Maße, denn für den Main-Kinzig-Kreis und den Bayrischen Untermain gab es zuvor kein überregional ausgewiesenes Zentrum für die Behandlung von Lungenerkrankungen. Insgesamt leben in dieser Region ca. 700.000 Einwohner, die nun eine hochwertigenkonservative und operative Behandlung von Lungenerkrankungen in Anspruch nehmen können.

Im Lungenzentrum arbeiten die Ärzte aus Heidelberg und Hanau eng und abgestimmt zusammen. Die enge Zusammenarbeit der Chefärzte mit entsprechender Klinik- und Zentrumsleitung schafft ideale Voraussetzungen, neue Standards für das Rhein-Main-Gebiet zu setzen. Die meisten Operationen finden im Klinikum Hanau statt. Sollte dies bei komplexeren Krankheitsbildern nicht möglich sein, erfolgen die Eingriffe in Heidelberg - wenn die Patienten das möchten und einwilligen. Dies hat den Vorteil, dass der gesamte Behandlungsprozess praktisch in einer Hand liegt. Alle Abläufe können optimal aufeinander abgestimmt werden, und es findet kein Informationsverlust an den Übergabestellen statt. Die Nachsorge würde dann wieder im Klinikum Hanau erfolgen.

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