Willkommen auf unserer Informationsseite zur Früherkennung von Lungenkrebs!

 

Wozu braucht man eine Vorsorgeuntersuchung der Lunge?

 

Wie Sie sicher wissen, gehört der Lungenkrebs zu den führenden Todesursachen weltweit. Wird die Erkrankung früh erkannt, so sind die Heilungschancen am größten. Dies liegt daran, dass die meisten Betroffenen keine Schmerzen oder andere Symptome haben bzw. diese erst dann auftreten, wenn der Krebs schon sehr weit fortgeschritten ist. Aus diesem Grunde empfiehlt sich für Risikopersonen eine Vorsorgeuntersuchung. Die sog. NLST-Studie hat für die Früherkennung mittels Computertomographie CTeinen Überlebensvorteil gezeigt. In Deutschland sind solche Vorsorgeuntersuchungen mit Röntgenstrahlen ohne sog. „rechtfertigende Indikation“ gem. Röntgenverordnung allerdings nicht zulässig. In Zusammenarbeit der medizinischen Fachgesellschaften und dem Bundesamt für Strahlenschutz können wir nun eine zulässige Früherkennungsmaßnahme anbieten. Dies ist die Studie “Niedrigdosis Computertomographie zur Lungenkrebs-Früherkennung“, die die Thoraxklinik Heidelberg gemeinsam mit dem Clemenshospital in Münster und dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) durchführt.

  Wer ist ein Risikopatient?           

                  

  

  • Raucher im Alter von 55 - 74 und ehemalige Raucher im Alter von 55 - 74, die vor weniger als 15 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben.

  • Ein Raucher, der mindestens eine Packung Zigaretten pro Tag über einen Zeitraum von 30 Jahren oder z.B. 2 Packungen pro Tag über 15 Jahre konsumiert hat (30 Packungsjahre).

 

Wer kann die Früherkennung in Anspruch nehmen?

  •   Es müssen alle o.g. Kriterien des Risikopatienten erfüllt sein.

  • Falls Sie derzeit noch rauchen, müssen Sie eine Raucherentwöhnungsmaßnahme durchgeführt haben. Eine Liste einiger Anbieter erhalten Sie hier. Ob es Ihnen damit gelungen ist, rauchfrei zu werden, spielt zunächst keine Rolle.

 

Wer kann nicht an der Früherkennung teilnehmen?

Keine der folgenden Dinge dürfen vorliegen:

  • unerklärter Gewichtsverlust von mehr als 7kg innerhalb des letzten Jahres

  • Bluthusten

  • Vorliegen oder ehemaliges Vorliegen von Lungenkrebs

  • Andere schwere Erkrankungen

  • Eine Computertomographie der Lunge wurde vor weniger als 18 Monaten bei Ihnen durchgeführt.

 

Was passiert bei der Untersuchung?

Computertomographie-Aufnahmen werden in einer Technik durchgeführt, die mit einer besonders niedrigen Strahlendosis auskommt (ca. 1mSv). Es fallen für Sie keine Kosten für die Computertomographie an.Sie erhalten eine Comutertomographie der Lunge ohne Kontrastmittel - als sicherste Methode der Krebsfrüherkennung - sowie ein Abschlussgespräch, bei dem die wichtigen Befunde nach Durchsicht mit Ihnen besprochen werden. Unsere Radiologen werten die Bilder anschließend aus und werden dabei zusätzlich von Computersoftware unterstützt. Sie und Ihr zuweisender Arzt bekommen den abschließenden Befundbericht. Falls sich relevante Befunde ergeben, wird dies erwähnt sein und ein weiteres Vorgehen vorgeschlagen. Jede weitere Maßnahme muss aufgrund Ihrer freien Arztwahl durch Sie selbst vorgenommen werden. Diese werden von den Krankenkassen erstattet. Wir werden uns im Nachgang telefonisch auch nochmals mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Das sog. Lungenkrebs-Screening ist nur dann erfolgreich, wenn Experten verschiedener Fachdisziplinen zusammenwirken (Hausarzt, Pneumologe, Radiologe, Lungenkrebszentrum), die komplexen Abläufe klar definiert, von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und qualitätsgesichert sind. Ein umfangreiches Raucherentwöhnungsprogramm ist für alle Teilnehmer wichtig.

 

                                                    Diese Voraussetzungen bietet Ihnen das Team der Thoraxklinik.

 

Lungenkrebsfrüherkennung kann Ihr Leben retten – zögern Sie nicht, uns anzurufen und vereinbaren Sie einen Termin!

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