Radiofrequenzablation

Die chirurgische Abteilung der Thoraxklinik am Universitätsklinik Heidelberg bietet bei malignen Lungentumoren die Möglichkeit der Radiofrequenzablation (RFA) an, einer minimal-invasiven, CT-gesteuerten Behandlung auf Grundlage der neuesten Technologie.Die Vorteile der RFA sind ein geringes Risiko für Komplikationen, kleinere Inzisionen und eine schnellere Rekonvaleszenz im Vergleich zur traditionellen Chirurgie.

 

Was ist RFA?

Eine Prozedur bei der Tumorzellen durch Hitze zerstört werden. Hitze wird dabei über eine transkutan in den Tumor eingeführte Nadelelektrode durch Einsatz eines hochfrequenten Stroms erzeugt.

 

Wann ist eine RFA indiziert?

RFA von malignen Lungentumoren stellt eine effektive Behandlungsoption dar bei Patienten, welche a) eine konventionelle Operation ablehnen oder b) aufgrund von Komorbiditäten, schlechter Lungenfunktion oder hohem Alter inoperabel sind. Die RFA eignet sich auch zur palliativen Tumorvolumenreduktion oder zur Linderung von Tumor-bedingten Symptomen wie beispielsweise Hämoptysen oder Schmerzen bei Brustwandinfiltration. Die Indikation zur RFA wird nach individueller Nutzen-/Risikoabwägung im wöchentlich tagenden Tumorboard der Thoraxklinik Heidelberg gestellt.

 

Expertise eines Lungenkrebszentrums

In der Therapie von malignen Lungentumoren hat sich die RFA bewährt. Sie stellt in spezialisierten Zentren mittlerweile ein etabliertes Verfahren dar. In der Thoraxklinik Heidelberg wird die RFA von einem erfahrenen interdisziplinären Team durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) wurden bereits mehrere Studien zur RFA maligner Lungentumoren erfolgreich abgeschlossen.

 

Kontakt

Über unsere interdisziplinäre Ambulanz oder eine unserer Privatambulanzen kann die Möglichkeit einer RFA gerne geprüft werden.