Patient Support Group

Menschen helfen Menschen

 

Leben mit Krebs - Eine Patientenbroschüre (pdf)

Unser Anliegen

Wir hoffen, dass wir uns mit unseren Aktivitäten der Vielschichtigkeit menschlichen Lebens und Erlebens in der Krebserkrankung ein wenig nähern können und für die betroffenen Patienten und Angehörigen dazu beitragen ihren Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden. Im Rahmen der Aktivität im Gespräch laden die Vertreter der Patient Support Group einmal im Monat aktuell unter Behandlung stehende Patienten wie auch Angehörige zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen, dem sog. Kaffe-Themen-Treff ein.

 

Der Kaffee-Themen-Treff   mit Expertinnen zu einem Thema findet an folgenden Terminen jeweils von 14.30 - 16.00 Uhr im Patienten-Aufenthaltsraum der Station 5 statt: 

 

 

15. November 2017

"Der Psychologische Dienst stellt sich vor"

Frau Brück

 

14. Dezember 2017

"Die Palliativstation stellt sich vor"

Frau Hosang

 

Kontaktmöglichkeit

Wenn Sie mehr über die Patient Support Group wissen möchten, an deren Angebot interessiert sind, mitwirken möchten oder Kontakt aufnehmen möchten, wird dies W.Kiesinger@gmx.deüber das Chefsarztsekretariat der Thoraxonkologie vermittelt.


Unsere Entwicklung

Anfang 2008 kam es, initiiert von Prof. Thomas, erstmals zu einem Treffen von Angehörigen und Patienten die an der Abteilung für Thoraxonkologie der Thoraxklinik Heidelberg behandelt worden waren.

Es ging um einen Gedankenaustausch über das gemeinsam im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes Erlebte. Mit der Idee solches in einer gewissen Regelmäßigkeit fortzusetzen und auch die Behandlerseite mit einzubinden, entstand ein Forum, das sich im weiteren Bestehen die Bezeichnung „Patient Support Group“ gab.

Hier entwickelte sich ein Austausch zu den Vorstellungen und Bedürfnissen der Betroffenen, aber auch zu Rolle und Selbstverständnis der in die Behandlung einbezogenen Berufsgruppen. Die Patient Support Group umfasst in loser Assoziation Betroffene, also Angehörigen wie auch Patienten, und ist auch offen für die in die unmittelbare Betreuung involvierten Berufsgruppen.

Sie versteht sich nicht im klassischen Sinn als Selbsthilfegruppe akut oder chronisch kranker Menschen. Vielmehr ist sie eine Keimzelle - eine Basis - der Kommunikation, der Diskussion und des Gedankenaustausches im Sinne einer noch deutlicheren Fokussierung auf die zentralen Bedürfnisse der Betroffenen.

Ein wichtiges Anliegen ist es, den Menschen in der Summe seiner Bezugspunkte zu verstehen, ihm Raum zu geben und in der Konfrontation mit seiner Erkrankung aus der medizinischen Ausschließlichkeit zurückzufinden zu einer veränderten Normalität.

Unsere Aktivitäten

Alle Aktivitäten der Patient-Support Group gehen auf Anregungen der beteiligten Angehörigen und Patienten zurück und richten sich ganz unmittelbar an Patienten und Angehörige. Diese werden von der Thoraxklinik aufgegriffen und unterstützt. So werden Angebote für kulturelle Kleinveranstaltungen, wie Lesungen und Musikveranstaltungen, aber auch kleine Gruppenforen (Motto „Im Gespräch …“), um Informationen weiter zu geben oder Fragen zu stellen, von der Patient Support Group an die in der Klinik betreuten Patienten herangetragen.

Das zentrale Element all dieser Aktivitäten ist der persönliche Kontakt.

  • Im Rahmen der Aktivität „Im Gespräch …“ laden die Vertreter der Patient Support Group einmal im Monat aktuell unter Behandlung stehende Patienten wie auch Angehörige zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen ein.

  • Darüber hinaus hat die Patient Support Group einen Aktionstag anläßlich des jährlich im November wiederkehrenden Weltlungenkrebstages angestoßen.

    Dieser wurde mit großer Resonanz externer Besucher, wie auch unter den mitwirkenden Berufsgruppen der Thoraxklinik, erstmals im November 2009 durchgeführt.

  • Schließlich wurde auf Anregung und unter maßgeblicher Gestaltung der Patient Support Group die Broschüre „Leben mit Lungenkrebs“ konzipiert und gedruckt.

    Diese Broschüre soll betroffenen Patienten und Angehörigen dabei helfen Ihren Weg mit der Erkrankung zu finden.

    Sie ist entstanden aus dem von Betroffenen formulierten Wunsch, nach mehr und vor allem andersartiger Information, als in Informationsblättern wie man sie sonst so häufig in Krankenhäusern findet. Die Broschüre soll mit dazu beitragen Wege im Umgang mit der Erkrankung zu eröffnen ohne einen Weg vorzuschreiben und Möglichkeiten und Angebote ohne Ausschließlichkeit zu eröffnen.

    Die Broschüre bringt in verschriftlichter Form besonders gut Sinn und Ziel der Patient Support Group zum Ausdruck.

 



 



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