Aus- und Weiterbildung

Die Innere Medizin und der Schwerpunkt Pneumologie ist ein interessantes und aufstrebendes Fach! So wird mit der Chronischen Bronchitis (COPD) eine der großen Volkskrankheiten behandelt und mit der Pneumonie die häufigste stationäre Einweisungsdiagnose diagnostiziert und therapiert. Bei der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung spielt die Komorbidität Lunge auch für viele andere klinische Fachgebiete eine entscheidende Rolle.

 

Wir versuchen Ihren Arbeitseinsatz so zu gestalten, dass er Ihrer Ausbildung zugute kommt und Sie optimal auf Ihre Tätigkeit als Arzt vorbereitet. Um das zu realisieren, wünschen wir uns von Ihnen Interesse, Engagement und konstruktive Mitarbeit. Wir sind sicher, dass Sie bei uns eine lehrreiche, interessante und bereichernde Zeit verbringen werden und hoffen auf gute Zusammenarbeit. 

 

Berufseinsteiger erhalten die Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die Pneumologie zu gewinnen und daneben umfangreiche Erfahrungen in der Inneren Medizin zu sammeln. Assistenten, die die Basisausbildung Innere Medizin abgeschlossen oder bereits eine andere internistische Facharztqualifikation erlangt haben, werden im Schwerpunkt Pneumologie ausgebildet. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine strukturierte Weiterbildung in einem netten und kollegialen Team.

Die Abteilung besitzt die Weiterbildungsermächtigung für die Basisweiterbildung-Innere Medizin und die Pneumologie. Darüber hinaus können die Zusatzqualitfikationen in Schlafmedizin, internistische Intensivmedizin und Allergologie erworben werden.

Ausbildungcurriculum und Mentorensystem

Zu Beginn der Ausbildung wird dem neuen Mitarbeiter ein Mentor zur Seite gestellt. Dies kann der zuständige Stationsoberarzt oder ein erfahrener Facharzt sein. Der Mentor führt den Assistenten oder die Assistentin durch die weitere internistische / pneumologische Ausbildung
In einem ersten Gespräch werden die Ziele für die nächsten zwei Jahre festgelegt und jährlich wird in einem Gespräch mit dem Leiter der Abteilung der aktuelle Stand der Ausbildung, auch anhand des Logbuches, dokumentiert und erörtert.

Die Ausbildung erfolgt in einem strukturierten Curriculum und die Mitarbeiter werden durch Ihre Mentoren an die Konzepte der Patientenführung, der Diagnostik und Therapieplanung im Bereich der Pneumologie und der Inneren Medizin herangeführt. Die Ausbildung umfasst zudem Rotationsmöglichkeiten auf die Intensivstation, in die Funktionsdiagnostik, die Endoskopie, die Thoraxonkologie; sowie Außenrotationen in eine pneumologische Facharztpraxis, in die Medizinische Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg, das Klinikum Schwetzingen (Kardiologie / Gastroenterologie) sowie die Rehabilitationsklinik Königsstuhl in Heidelberg. Ergänzt wird die Fort- und Weiterbildung durch regelmäßige abteilungsinterne und krankenhausinterne Veranstaltungen mit aktuellen pneumologischen Themen.

Die durchschnittliche Frequenz der Bereitschaftsdienste liegt monatlich bei 2-3 Diensten; der Beginn der Teilnahme am Bereitschaftsdienst wird mit dem Mentor und Personaloberarzt abgestimmt. Die ärztliche Arbeitszeit wird elektronisch („Stechuhr“) erfasst und dokumentiert.

Basisweiterbildung „Innere Medizin“

Gemeinsam mit der Abteilung für Thoraxonkologie bilden wir in der Thoraxklinik zwei Jahre der allgemeinen internistischen Weiterbildung ab; die Basisweiterbildung wird durch zwei 6-monatige „Außenrotationen“ komplettiert; zudem besteht eine feste Rotation auf die Intensivstation unseres Hauses.

 

Gebietsbezeichnung „Innere Medizin“

 

Gemeinsam mit der Abteilung für Thoraxonkologie bilden wir vier Jahre der Weiterbildung in der „Inneren Medizin“ in der Thoraxklinik ab; in einem strukturierten Curriculum wird die Weiterbildung in der Gebietsbezeichnung durch „Außenrotationen“ komplettiert .

Schwerpunktbezeichnung „Pneumologie“

Die Weiterbildungsermächtigung im Schwerpunkt umfasst in der Thoraxklinik 36 Monate. Die Schwerpunktweiterbildung wird durch gezielte, von der Klinik vermittelte, Kurse und Seminare unterstützt.

Zusatzbezeichnung „Spezielle Internistische Intensivmedizin“

Im Rahmen des Ausbildungscurriculums „Innere Medizin“ besteht die Möglichkeit einer Rotation auf die Intensivstation der Klinik. Unabhängig davon besteht, bei Wunsch und Interesse, in einem speziell dafür strukturierten Curriculum, die Möglichkeit zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „spezielle internistische Intensivmedizin“.

Zusatzbezeichnung „Allergologie

Die Weiterbildungsmöglichkeit in der Allergologie ist umfassend gegeben. Es liegt eine Weiterbildungsermächtigung für 12 Monate vor, im Rahmen einer Außenrotation können weitere 6 Monate absolviert werden.

 

Zusatzbezeichnung „Schlafmedizin

Die Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung Schlafmedizin liegt vor. Die Ausbildung wird durch gezielte, von der Klinik vermittelte, Kurse und Seminare unterstützt.

Kontakt

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Abteilung und laden Sie gerne ein, im Gespräch mit uns oder auch im Rahmen einer Kurzhospitation (damit verbunden auch die Möglichkeit zum Gespräch mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen) einen Eindruck im direkten Kontakt zu gewinnen. 

Bitte wenden Sie sich an den Leiter der Abteilung:

 

Prof. Dr. Felix Herth,

felix.herth@med.uni-heidelberg.de

 

Sekretariat Pneumologie und Beatmungsmedizin: Tel.: 06221/396 1201



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