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Patient Support Group

Wir hoffen, dass wir uns mit unseren Aktivitäten der Vielschichtigkeit menschlichen Lebens und Erlebens in der Krebserkrankung ein wenig nähern können und für die betroffenen Patienten und Angehörigen dazu beitragen, ihren Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden. Im Rahmen der Aktivität im Gespräch laden die Vertreter der Patient Support Group einmal im Monat aktuell unter Behandlung stehende Patienten wie auch Angehörige zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen, dem sog. Kaffee-Themen-Treff ein.

Wenn Sie mehr über die Patient Support Group wissen möchten, an deren Angebot interessiert sind, mitwirken möchten oder Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich gerne an uns.

Termine

Derzeit liegen keine aktuellen Termine vor.

Kontakt

Chefsarztsekretariat der Thoraxonkologie

Aktivitäten

Alle Aktivitäten der Patient Support Group gehen auf Anregungen der beteiligten Angehörigen und Patienten zurück und richten sich ganz unmittelbar an Patienten und Angehörige. Diese werden von der Thoraxklinik aufgegriffen und unterstützt. So werden Angebote für kulturelle Kleinveranstaltungen, wie Lesungen und Musikveranstaltungen, aber auch kleine Gruppenforen (Motto „Im Gespräch …“), um Informationen weiterzugeben oder Fragen zu stellen, von der Patient Support Group an die in der Klinik betreuten Patienten herangetragen. Das zentrale Element all dieser Aktivitäten ist der persönliche Kontakt.

  • Im Rahmen der Aktivität „Im Gespräch …“ laden die Vertreter der Patient Support Group einmal im Monat aktuell unter Behandlung stehende Patienten wie auch Angehörige zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen ein
  • Darüberhinaus hat die Patient Support Group einen Aktionstag anläßlich des jährlich im November wiederkehrenden Weltlungenkrebstages angestoßen. Dieser wurde mit großer Resonanz externer Besucher, wie auch unter den mitwirkenden Berufsgruppen der Thoraxklinik, erstmals im November 2009 durchgeführt.

Entwicklung

Initiiert von Professor Thomas kam es Anfang 2008 erstmals zu einem Treffen von Angehörigen und Patienten, die in der Abteilung für Thoraxonkologie der Thoraxklinik Heidelberg behandelt wurden. Es ging um einen Gedankenaustausch über das gemeinsam im Rahmen des Krankenhausaufenthalts Erlebte. Mit der Idee, diesen Austausch in einer gewissen Regelmäßigkeit fortzusetzen und auch die Behandlerseite mit einzubinden, entstand ein Forum, das sich im weiteren Bestehen die Bezeichnung „Patient Support Group“ gab. Hier entwickelte sich ein Austausch zu den Vorstellungen und Bedürfnissen der Betroffenen, aber auch zu Rolle und Selbstverständnis der in die Behandlung einbezogenen Berufsgruppen. Die Patient Support Group umfasst in loser Assoziation Betroffene, also Angehörige wie auch Patienten, und ist auch offen für die in die unmittelbare Betreuung involvierten Berufsgruppen. Sie versteht sich nicht im klassischen Sinn als Selbsthilfegruppe akut oder chronisch kranker Menschen. Vielmehr ist sie eine Keimzelle - eine Basis - der Kommunikation, der Diskussion und des Gedankenaustauschs im Sinne einer noch deutlicheren Fokussierung auf die zentralen Bedürfnisse der Betroffenen. Ein wichtiges Anliegen ist es, den Menschen in der Summe seiner Bezugspunkte zu verstehen, ihm Raum zu geben und in der Konfrontation mit seiner Erkrankung aus der medizinischen Ausschließlichkeit zurückzufinden zu einer veränderten Normalität.

Die Broschüre

"Leben mit Lungenkrebs"

Auf Anregung und unter maßgeblicher Gestaltung der Patient Support Group wurde die Broschüre „Leben mit Lungenkrebs“ konzipiert und gedruckt. Sie soll betroffenen Patienten und Angehörigen dabei helfen, Ihren Weg mit der Erkrankung zu finden. Sie entstand aus dem von Betroffenen formulierten Wunsch nach mehr und vor allem andersartiger aufbereiteter Information als in vielen üblichen Informationsblättern. Die Broschüre soll mit dazu beitragen, Wege im Umgang mit der Erkrankung zu eröffnen - ohne einen Weg vorzuschreiben und Möglichkeiten und Angebote ohne Ausschließlichkeit zu eröffnen.

Broschüre zum Download