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Thymustumorzentrum

Thymustumoren sind mit ca. 0,2/100.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine seltene Tumorerkrankung, für die es nur bedingt standardisierte Therapieverfahren gibt. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung liegen nur wenige klinische Studien mit kleinen Patientenzahlen vor, die die Weiterentwickung und Optimierung der Therapie vorantreiben können.

In unserem Zentrum für Thymustumoren werden jährlich ca. 30 Thymustumoren erstdiagnostiziert, davon ca. 60 Prozent kurativ operiert. Wir betreuen außerdem jährlich ca. 60 bis 70 Patienten im Rahmen einer Mitbeurteilung (second opinion), Nachsorge oder auch kontinuierlichen Behandlung im fortgeschrittenen Stadium.

Zentrumsmedizin
Im Rahmen einer Spezialsprechstunde bieten wir Patienten in allen Tumorstadien die Möglichkeit, einer Mitbeurteilung („Zweitmeinung“) oder auch einer kontinuierlichen Betreuung.

Unser Netzwerk
Umfasst die Integration von Spezialisten/Innen aus Thoraxonkologie, Thoraxchirurgie, Radioonkologie, Neurologie, Pathologie und der Translationalen molekularen Diagnostik .

Interdisziplinäres Thymusboard
Mit erfahrenen Experten zur Beratung der bestmöglichen Therapiestrategien in jedem Einzelfall.

Nutzung neuester Kenntnisse
Auch bei fortgeschrittener Erkrankung: Durch Einsatz moderner onkologischer Diagnostik (genetische Analysen am Tumorgewebe) versuchen wir, auch nach Versagen der Chemotherapie, neue wirksame Behandlungsoptionen im Rahmen eines Forschungsprogrammes zu finden.

Neue chirurgische Verfahren
Auch in fortgeschrittenen Tumorstadien werden moderne chirurgische Verfahren, die Möglichkeit einer erneuten Operation zur Verkleinerung der Tumormasse („Debulking“), gegebenenfalls mit „hyperthermer Chemoperfusion“, einem neuen lokalen Therapieverfahren, angeboten. Wir bieten Patienten mit operablen Tumoren minimal-invasive präszisionschirurgische (roboter-assistierte) Verfahren ("Da-Vinci-OP") an. 

Leitung

stv. Leitung

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