Forschung

Genetische und biologische Faktoren können die Biologie von Tumorzellen und deren Ansprechen auf eine Therapie nachhaltig beeinflussen. Mit Hilfe von molekularbiologischen Techniken werden verschiedene biologische Marker untersucht, um die Prognose und Diagnose bei Patienten mit Bronchialkarzinom zu verbessern. Für die Durchführung dieser Analysen werden aus den Biomaterialproben molekulare Bestandteile (Nukleinsäuren, Proteine) isoliert, welche das Ausgangsmaterial für eine Vielzahl verschiedener Analysen darstellen. Unter anderem werden Veränderungen von DNA-Sequenzen, die das Wachstumsverhalten sowie das Ansprechen der Tumorzellen auf Chemotherapien stark verändern können, untersucht. Weiterhin werden Untersuchungen durchgeführt, welche die Gesamtheit der in einem Tumor aktiven Gene berücksichtigen (Gene Profiling).

 

Aus all den erfassten Markern sollen tumorspezifische, molekulare Profile erstellt werden, welche dazu dienen, die Diagnose und Therapie der Patienten/innen, unter Einbeziehung der etablierten klinischen Parametern, zu erweitern und zu verfeinern.

 

Die Untersuchungen werden unter anderem in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Dänemark, Spanien und Polen durchgeführt. Weiterhin bestehen enge Kooperationen mit verschiedenen Partnern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg.



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