Zentrum für Lungenhochdruck Pulmonale Hypertonie

Mit mehr als 600 PH-Patienten/Jahr gehört das Zentrum für pulmonale Hypertonie (PH) in der Thoraxklinik Heidelberg zu einem der größten in Deutschland.

 

 

Gruenig, Ehlken

Das von Prof. Dr. med. Ekkehard Grünig geleitete Zentrum ist eine Sektion der Abteilung Pneumologie und repräsentiert einen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt der Thoraxklinik.


Sowohl die ambulante als auch die stationäre Betreuung ist unter Mitarbeit von spezialisierten PH-Schwestern und spezialisierten Fachärzten gewährleistet. Ebenso können die intensivmedizinische Betreuung und die intravenöse Therapie mittels Port in der Thoraxklinik durchgeführt werden. Das PH-Zentrum der Thoraxklinik war und ist an der Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren und Therapien für Lungenhochdruck maßgeblich beteiligt und wirkt bei einer Vielzahl an Therapiestudien mit. So hat die Arbeitsgruppe von Prof. Grünig an der Weiterentwicklung der Herzultraschalluntersuchung des rechten Herzens in Ruhe und unter Belastung oder der Kernspintomographie bei PH mitgewirkt.

 

Auch die vorsichtige Atem- und Bewegungstherapie bei Patienten mit Lungenhochdruck wurde als ergänzende Therapie entwickelt und für Patienten aus ganz Deutschland sowie den angrenzenden Ländern wie der Schweiz und Österreich angeboten.


Für Patienten mit den verschiedensten Formen des Lungenhochdrucks bietet die Thoraxklinik Heidelberg modernste diagnostische Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten. Eine umfassende Diagnostik mittels Laboranalysen, Lungenfunktion, Herzultraschall, Stressechokardiographie, Rechtsherzkatheteruntersuchung, Ventilations-Perfusions-Szintigraphie sowie CT-Untersuchung zur genauen Abklärung einer pulmonalen Hypertonie wird ergänzt durch die Möglichkeit der Familienuntersuchungen bei PAH. Eine genetische Analyse kann zusätzlich in Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg durchgeführt werden. Die Kernspintomographie wird in Zusammenarbeit mit PD Dr. Sebastian Ley von der Radiologie der Universitätsklinik Heidelberg angeboten. Behandelt werden alle Formen der PH, u.a. auch Lungenhochdruck bei Herz- und Lungenerkrankungen.


Im Zentrum werden viele Studien zum Einsatz neuer Medikamente oder anderer Therapieverfahren durchgeführt und angeboten. Da der Lungenhochdruck in der Regel erst dann diagnostiziert wird, wenn das rechte Herz bereits vergrößert und in seiner Pumpfunktion eingeschränkt wird, bietet die Thoraxklinik als eine der ersten Kliniken der Welt neue diagnostische Verfahren zur Frühdiagnostik der Erkrankung an, wie die Bestimmung des Lungendruckes mittels Herzultraschall unter Belastung.


Eine spezielle Rehabilitation bei PH wird in Kooperation mit der Rehabilitationsklinik Königstuhl in Heidelberg angeboten. Das Trainingsprogramm wurde speziell für Patienten mit pulmonaler Hypertonie entwickelt und wurde 2006 mit dem René-Baumgart Preis und 2008 mit dem Sonderpreis für besondere Innovation des Qualitätsförderpreises Baden-Württemberg ausgezeichnet.

 

 

Leiter des Zentrums für PH

 

Prof. Dr. med Ekkehard Grünig

ekkehard.gruenig@med.uni-heidelberg.de

 

Tel.: 06221/396 8053

Fax: 06221/396 1209

 

 

 

Prof. Dr. med Ekkehard Grünig war vorher OA in der Kardiologie der Universitätsklinik Heidelberg, seit 15 Jahren auf dem Gebiet der PH tätig, vorher Spezialist für Herzmuskelerkrankungen, einer der Sprecher der AG Lungenhochdruck, Mitverfasser der PH-Leitlinien, sehr erfahrener Kliniker, umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der PH, Wissenschaftlicher Beirat des ph eV, Vorstandsmitglied der René Baumgart Stiftung, Herzultraschallexperte, mit > 30.000 Echountersuchungen einer der weltweit erfahrensten Herzultraschallexperten; Leiter des Rehaprogramms bei PH-Patienten.

 

 

Ambulanz für Lungenhochdruck Pulmonale Hypertonie

Anmeldung:   

Tel: 06221-396-1288 

 

 

 

 

 



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